Atommüll und Stuttgart 21

15. April 2013  Allgemein, Positionen

Verursacher übernehmen den Müll und bezahlen Bahnhof

Werner Hillenbrand: Ich klage an! 
13-Karr-Atom Müll ohne

 Es ist nicht zu glauben. Wie viel Unfähigkeit in der deutschen Politik festzustellen ist. Seit über zwanzig Jahren ist das Problem des Atommülls bekannt. Nun soll eine 24köpfige Kommission nach einem Endlager suchen. Dafür bekommt diese Kommission zwei Jahre Zeit.

Ja was habt ihr denn eigentlich in den letzten zwanzig Jahren getan?

Es ist nicht zu glauben, wie wenig Charakter manche Politiker haben. Besonders Politiker, wie z.B. CDU-Bürgermeister in Baden-Württemberg, die seit mehr als zwanzig Jahren sich für die Atomkraft eingesetzt haben und Demonstranten und Demonstrantinnen gegen die AKW`s mit brutalster Gewalt niederknüppeln ließen.

Diese wollen nun an vorderster Front auf der Straße sich dem Protest gegen ein mögliches Endlager anschließen. Ich freue mich schon jetzt darauf, wenn diese auch mit Wasserwerfern und Knüppeln bearbeitet werden. Bei so wenig Charakter hätten sie es verdient.

So lange Gorleben als Endlager vorgesehen war, hatten sie ihr Maul gehalten und weiter die Atomlobby unterstützt. Nun, da sie auch betroffen sein könnten, werden sie zu Rebellen. Ja wie viel Charakterlosigkeit gehört dazu, das Sankt Floriansprinzip zu praktizieren.

Hättet ihr vor zwanzig Jahren begonnen euch von der Atomkraft zu distanziert, hättet ihr heute das Problem nicht!

Da kann ich nur sagen, mitgefangen mitgehangen. Ihr seit für den Müll verantwortlich! Nun nehmt ihn auch an! Bei dieser Gelegenheit könntet ihr euch auch bei den Atomkraftgegnern nachträglich entschuldigen. Sie hatten Recht und ihr Unrecht!

Da der Müll nun mal da ist schlage ich vor, wie es in einer Karikatur in der Frankfurter Rundschau vorgeschlagen wird:13-Karr-Atommüll

Jeder Atomkraft Befürworter und Befürworterin nimmt einen Kastorbehälter in seinem Garten auf. Das entspräche dem Verursacherprinzip!

Bei der Gelegenheit ein weitere Vorschlag für die Unterstützer von Stuttgart 21.

Die Kosten für den Unsinn könnte durch eine Befürwortersteuer beglichen werden. Jeder Unterstützer und die beim Bürgerentscheid dafür gestimmt haben, zahlen monatlich eine Abgabe von ca. 100 €, dann ist in 20 Jahren der Bahnhof bezahlt. Das muss ihnen der Bahnhof schon Wert sein.