Nadja Schmidt tritt als Direktkandidatin im Wahlkreis Ludwigsburg zur Landtagswahl 2026 an

Am 8. März 2026 – dem Internationalen Frauentag – wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Für den Wahlkreis Ludwigsburg schickt Die Linke die erfahrene Kommunalpolitikerin und Gewerkschafterin Nadja Schmidt ins Rennen.

„Der 8. März ist ein politisches Statement“, sagt Schmidt. „Ich kandidiere für eine Politik, die feministisch, sozial gerecht und klimagerecht ist – für alle Menschen im Land. Die soziale Schereklafft immer weiter auseinander. Die Mieten explodieren, bezahlbares wohnen ist ein Grundrecht“,so Nadja Schmidt, bei ihre Vorstellung. Die 46-jährige Gesundheits- und Krankenpflegerin studiert derzeit Gesundheits- und Sozialmanagement. Sie ist Kreisrätin im Landkreis Ludwigsburg und war zuvor mehrere Jahre Mitglied im Gemeinderat. Ihre beruflichen Erfahrungen als Betriebsrätin, Gewerkschafterin und Menschenrechtsbeauftragte prägen ihre politische Arbeit. „Nadja Schmidt tritt als Direktkandidatin im Wahlkreis Ludwigsburg zur Landtagswahl 2026 an“ weiterlesen

Stadt Ludwigsburg verhängt Haushaltssperre

Rede zur haushaltswirtschaftlichen Sperre der Stadt Ludwigsburg in der Gemeinderatssitzung 25.02.2026

„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Den Einbruch der Gewerbesteuer in dieser Größenordnung hat hier im Raum niemand erwartet. Die finanzielle Lage hat sich innerhalb kurzer Zeit deutlich verschärft. Und selbstverständlich müssen wir darauf reagieren. Auch gegenüber dem Regierungspräsidium Stuttgart stehen wir in der Verantwortung.

Diese Lage ist ernst. Und ja: Eine haushaltswirtschaftliche Sperre nach § 29 GemHVO ist unter diesen Umständen formal nachvollziehbar. Aber die entscheidende Frage lautet: Wie verteilen wir die Lasten – und wessen Interessen schützen wir zuerst? „Stadt Ludwigsburg verhängt Haushaltssperre“ weiterlesen

Fazit zu den Haushaltsberatungen 2026: Kommunen brauchen eine solide finanzielle Grundlage

Der Haushalt 2026 wurde ungewöhnlich schnell verabschiedet.

Keine großen, sichtbaren Kürzungspakete – für viele erst einmal eine Erleichterung.

Aber: Diese Ruhe täuscht. Die Tragweite dieses Haushalts ist leise. Spürbar wird sie dort, wo Projekte auslaufen, Stellen nicht entstehen und Gestaltungsmöglichkeiten schrittweise verloren gehen. Nicht der große Einschnitt prägt diesen Haushalt, sondern das stille Zurücknehmen von Zukunft. „Fazit zu den Haushaltsberatungen 2026: Kommunen brauchen eine solide finanzielle Grundlage“ weiterlesen