1. Mai: Für Gute Arbeit und bessere Bezahlung!

Unter Corona-Bedingungen heißt Solidarität Abstand halten, mit Maske, aber sich den Mund nicht verbieten lassen. DIE LINKE. war mit ihren Forderungen: Für Gute Arbeit – Gute Löhne! Gegen prekäre Beschäftigung! Für bezahlbares Wohnen und mehr soziale Gerechtigkeit! bei der diesjährigen, 1. Mai DGB Kundgebung „Solidarität ist Zukunft“, auf den Rathausplatz stark vertreten.

Jetzt zeigt sich, auf welche Berufe es in der Pandemie besonders ankommt. Es ist an der Zeit, sie auch so zu bezahlen. Es sind die Beschäftigten in den „systemrelevanten“ Berufen die den Laden am Laufen halten. Der Beifall ist verstummt, an ihren Arbeitsbedingungen hat sich nichts zum Besseren verändert. Es bleibt dabei: Menschen vor Profit: Für Gute Arbeit und bessere Bezahlung!

Die Corona-Pandemie wirkt wie ein Brandbeschleuniger bei der Vernichtung von Arbeitsplätzen im Kreis Ludwigsburg. Die Arbeitgeber nutzen die Pandemie zur Profitmaximierung auf Kosten der Beschäftigten. Das zeigt die Vernichtung von über 1.000 gut bezahlter Industriearbeitsplätze, bei den Firmen Bosch AS Bietigheim, Komet Besigheim und Mann + Hummel Ludwigsburg. Betroffen von der Arbeitsplatzvernichtung sind die Menschen, mit ihren Familien die ihre Existenzgrundlage verlieren mit der sie ihren Lebensunterhalt verdient haben. Neben dem Arbeitsplatzverlust bedeutet das: Weniger staatliche Steuereinnahmen und weniger Sozialversicherungsbeiträge von zuvor tariflich gut bezahlten Beschäftigten und den Verlust wertvoller Industriearbeits- und Ausbildungsplätzen. Wir brauchen Zukunft und Perspektive für unsere Jugend. Wir fordern: Schluss mit der Vernichtung von Arbeitsplätzen. Kein Personalabbau „Stunden entlassen statt Menschen.“

8. März: 110 Jahre Internationaler Frauentag

 

Heute in aller Frühe, verteilte DIE LINKE Ludwigsburg zum Internationalen Frauentag Rosen, an die Frauen die zur Frühschicht mussten, vor dem Krankenhaus in Ludwigsburg, Bietigheim und an Bahnhöfen in Ludwigsburg, Vaihingen und Korntal.

 „Angelehnt an das Lied „Brot und Rosen“, dass 1912 entstanden ist, beim Streik von 14000 Textilarbeiter:innen, in den USA. Haben wir uns für Rosen entschieden, sagt Konrad Ott, Sprecher für DIE LINKE im Kreis Ludwigsburg. Der Streik richtete sich gegen die Hungerlöhne und gegen Kinderarbeit. Her mit dem ganzen Leben: Brot und Rosen! Heißt es in der letzten Strophe.

„Heute 110 Jahre später, ist es die Corona-Krise die Frauen besonders hart betrifft. Oft tragen sie die Hauptlast der Haus- und Familienarbeit. Vor allem Frauen arbeiten in systemrelevanten und zugleich unterbezahlten Berufen. “Die die den wichtigsten Anteil daran leisten diese Gesellschaft am Laufen zu halten verdienen oft die geringsten Löhne. Deshalb plakatiert DIE LINKE. in Baden-Württemberg zur Landtagswahl „Jeder Tag ein Frauentag! Gleicher Lohn und Respeckt“. So Ott weiter.