Arbeitspflicht für Geflüchtete ist ausgrenzend und hat mit Demokratieförderung nichts zu tun!

Die Linke Ludwigsburg lehnt die von der Stadtverwaltung Kornwestheim geplante Arbeitspflicht für Geflüchtete entschieden ab. Diese Maßnahme ist ausgrenzend, integrationshemmend und widerspricht dem Anspruch, Demokratie zu fördern.

„Echte Integration bedeutet gleiche Chancen für alle, nicht Zwangsmaßnahmen unter dem Deckmantel der Demokratie“, kritisiert Konrad Ott, Sprecher des Kreisverbands. „Statt Geflüchtete unter Druck zu setzen, müsse der Zugang zu regulären Jobs mit fairer Bezahlung erleichtert und Sprachförderung ausgebaut werden“ so Ott weiter.

Besonders widersprüchlich ist es, dass die Arbeitspflicht im Rahmen einer sogenannten „Demokratie-Kampagne“ eingeführt werden soll. Demokratie bedeutet gleiche Rechte und Teilhabe – nicht Sondermaßnahmen, die Menschen benachteiligen und stigmatisieren.

Die Linke unterstützt die Forderung der Grünen Gemeinderatsfraktion, die Themen Arbeitspflicht und Demokratieförderung klar zu trennen und den Sozial- und Integrationsausschuss mit einer umfassenden Beratung zu beauftragen – unter Einbeziehung des Arbeitskreises Asyl und der Stabsstelle für Soziales und Integration. Gleichzeitig fordern wir, dass die konkreten Pläne für eine Arbeitspflicht für Geflüchtete verworfen werden. Statt Zwangsmaßnahmen braucht es echte Teilhabe und Integration auf Augenhöhe. Demokratie darf nicht als Vorwand für symbolpolitische Maßnahmen auf dem Rücken der Schwächsten missbraucht werden.

Morgen könnte es einer von uns sein …

Wir als Die Linke im Ortsverband Ludwigsburg halten die Vorgehensweise im Umgang mit den von der AfD geäußerten Vorwürfen gegen ein Mitglied des Jugendgemeinderats für falsch!

Der Einschüchterungsversuch gegen einen engagierten Jugendlichen seitens der AfD darf nicht als ein kleiner Zank zwischen zwei gleichermaßen schuldigen Akteuren dargestellt werden, sehr geehrter Herr Knecht!

Die Vorgehensweise der AfD ist politisches Kalkül und widerspricht menschlichen und demokratischen Werten. Die Gleichsetzung der Positionen, indem auch die von der AfD ungerechtfertigt angegriffene Person zur Einsicht gedrängt wird, verschärft die Situation und lässt eine Täter-Opfer-Umkehr vermuten, gegen welche wir entschieden eintreten. „Morgen könnte es einer von uns sein …“ weiterlesen

Ludwigsburger Wochen gegen Rassismus

Auf Initiative des Integrationsrats in Ludwigsburg haben sich mehrere Akteur*innen aus der Region zusammengefunden, um das Aktionsbündnis gegen Rassismus zu bilden und die Wochen gegen Rassismus 2025 zu organisieren.

Unter dem Titel „Ludwigsburger Wochen gegen Rassismus“ und dem Motto „Menschenwürde schützen“ erwartet die Stadt vom 17. bis 30. März ein abwechslungsreiches Programm. Es umfasst Vorträge, Podiumsdiskussionen, Kochkurse, eine Lesung, einen Filmabend, einen Live-Podcast mit Publikum sowie Stadtführungen. Die Stadtbibliothek präsentiert während dieser Aktionswochen thematisch passende Bücher und andere Medien für Kinder und Erwachsene im Eingangsbereich.

Der Internationale Tag gegen Rassismus am 21. März markiert den Höhepunkt der Wochen mit dem Markt der Möglichkeiten und einer Kundgebung sowie der Beleuchtung des Rathauses in Flieder, der Farbe der Aktionswochen.

DIE LINKE Ludwigsburg unterstützt diese Aktionswochen und hofft auf  große Teilnahme an dieser.               

Weitere Infos unter https://lb-gegen-rassismus.de