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DIE LINKE will als „Alternative für soziale Gerechtigkeit“ wieder in den Ludwigsburger Gemeinderat

27. Februar 2019  Allgemein

DIE LINKE hat ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2019 in Ludwigsburg gewählt. Die Spitzenplätze belegen Jürgen Müller (Software-Entwickler), Nadja Schmidt( Gesundheits- und Krankenpflegerin), Andreas Frisch (IT-Koordinator), Dörte Maisuraje (Tierwirtin) und Konrad Ott (Gewerkschaftssekretär).

 „Als ‚DIE LINKE. Alternative für soziale Gerechtigkeit‘ wollen wir in Fraktionsstärke wieder in den Ludwigsburger Gemeinderat“ erklärt der Spitzenkandidat Jürgen Müller. Die Partei sieht ihre Kernforderungen als Grundrechte für die Daseinsvorsorge, für die sie sich auf kommunaler Ebene einsetzen wird. 

Für Nadja Schmidt, Betriebsrätin im Ludwigsburger Klinikum als Zweitplatzierte ist Gute Arbeit im Gesundheits- und Pflegebereich eine Herzensangelegenheit. „Ich bin gegen prekäre Beschäftigung wie Leiharbeit und Befristungen. Wir brauchen sichere Arbeitsplätze mit tariflicher Bezahlung“

Der Bau von Sozialwohnungen und bezahlbarem Wohnraum ist für uns das zentrale Thema der Kommunalpolitik in den nächsten Jahren, erklärt Andreas Frisch als Drittplatzierter. 

Eine gebührenfreie Bildung von Kita bis zur Universität beginnt mit gut bezahlten Erzieherinnen. 

Die Mobilität muss hin zu einem ökologisch und sozial System geführt werden. „Unsinnige Doppelinvestitionen müssen dabei vermieden werden“ betonte dazu Jürgen Müller. 

Die Versorgung mit Wasser und Energie muss dabei auch das Klimaschutzabkommen von Paris konkret vor Ort umsetzen. Dies sieht DIE LINKE mit einem Stadtwerk in öffentlicher Hand am besten gewährleistet.

DIE LINKE stellt fest „Ludwigsburg ist BUNT“! Aus dem Grundsatz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ folgt, dass Solidarität statt Hetze geübt werden muss. Ein Beitrag dafür eine Kultur die Allen eine Teilhabe ermöglicht, für jung und alt.

Die Kandidat_innen der Partei DIE LINKE für die Gemeinderatswahl in Ludwigsburg

Einladung zum Internationalen Frauenfrühstück

23. Februar 2019  Allgemein


Zum Weltfrauentag lädt der Kreisverband DIE LINKE am Freitag, den 8. März – 9.30 Uhr zu einem Internationalen Frauenfrühstück in die Burgermühle Großbottwar ein. 

Seit 1911 feiern Frauen den Internationalen Tag der Frauen, an dem weltweit auf Frauenrechte und Gleichstellung aufmerksam gemacht wird. „Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte“ hatte die deutsche Sozialistin Clara Zetkin 1910 gefordert, als sie den Weltfrauentag initiierte. Das beherrschende Thema der ersten Jahre war die Forderung nach einem Frauenwahlrecht. In den westlichen Ländern besteht inzwischen nach dem Gesetz Gleichberechtigung, im Alltag ist diese Gleichstellung aber noch längst nicht erreicht. Dazu werden die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte zunehmend wieder in Frage gestellt. International steht der Weltfrauentag für die Beseitigung von Unterdrückung und Gewalt an Frauen und Mädchen; für Solidarität unter Frauen in Deutschland, Europa und weltweit. 

Das Internationale Frauenfrühstück bietet die Möglichkeit unkompliziert mit anderen Frauen ins Gespräch zu kommen. Elisabeth Franke, ehem. Ver.di-Gewerkschaftssekretärin und aktive Frauenrechtlerin, wird über die Entwicklung der Frauenbewegung berichten. Für Unterhaltung sorgt Margret Caspari mit gemeinsamen Kreistänzen. Kaffee, Tee und Brötchen stehen bereit. Damit das Frühstück auch international wird, sind Spenden landestypischer Speisen für das Frühstücksbüffet willkommen.

Um besser planen zu können freuen wir uns über Voranmeldungen unter  dielinkelb@gmail.com.

Einladung zum linken Frauenfrühstück

09. Februar 2019  Allgemein

Seit mehr als 100 Jahren machen Frauen in aller Welt am 8. März darauf aufmerksam, dass Gleichstellung von Männern und Frauen im Alltag noch lange nicht erreicht ist. Der Weltfrauentag steht für Solidarität unter Frauen in Deutschland, Europa und weltweit. Der Kreisverband DIE LINKE lädt am Weltfrauentag zu einem Internationalen Frauenfrühstück mit Informationen, Musik und Tanz  ein. 

Neben Diskussionen zu aktuellen politischen Themen wollen wir daher beim nächsten Frauenfrühstück am 17. Februar – 11.00 Uhr im Cafe Luckscheiter in Ludwigsburg letzte organisatorische Details absprechen.  Alle interessierten Frauen sind willkommen.

Neujahrsempfang in Ludwigsburg

02. Februar 2019  Allgemein

Der Kreisverband Ludwigsburg der Partei DIE LINKE lud am 2. Februar zu seinem traditionellen Neujahrsempfang ein, der diesmal erneut im Staatsarchiv in Ludwigsburg stattfand. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Sprecher des Kreisverbands, Peter Schimke die zahlreichen Gäste. Schimke, der für seine Partei im Kreistag Ludwigsburg und im Gemeinderat von Vaihingen/Enz agiert, zollte in seinem Grußwort der schwedischen Umweltaktivistin Greta Thunberg Respekt. Mit ihrem „Schulstreik für das Klima“ setze sich die 16-Jährige weltweit dafür ein, „mit den ausbeuterischen Verhältnissen aufzuräumen, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen und den Zusammenhalt der Menschen gefährdeten“, hob Schimke hervor. Greta Thunberg widerlege zudem die gängige Behauptung, dass sich junge Menschen generell nicht für Politik interessierten. An ihrer „friedlichen Widerständigkeit gegen Ungerechtigkeit und Unvernunft“ könnten sich alle ein Beispiel nehmen. 

Damit leitete Schimke zur Politik im Landkreis über. Auch die hiesige Region setze in erster Linie nach wie vor auf das Auto. Dabei habe kein anderes Verkehrsmittel „eine derart zerstörerische Wirkung auf Mensch und Natur“, so Schimke. Und im Blick auf den Bau neuer Straßen im Kreis meinte er: „Jeder Euro, der in die Autoinfrastruktur fließt, ist eine weitere Investition in die Klimakatastrophe“. Als Beispiel dafür nannte er die Planungen zum Nord-Ost-Ring bei Kornwestheim. Statt permanent neue Naturflächen als Wohnraum für „privilegierte Schichten“ zu erschließen, sei es viel wichtiger, für sozialen Wohnungsbau und sozial integriertes Wohnen mit bezahlbaren Mieten zu sorgen, brachte es Schimke auf den Punkt. Als einen ersten Schritt hin zu einer Verbesserung des ÖPNV bezeichnete Schimke den Kreistagsbeschluss zur Planung einer Stadtbahn im Kreis Ludwigsburg. Dazu müssten indes jetzt noch ein ÖPNV-Sozialticket und die gebührenfreie Beförderung von Schülerinnen und Schülern kommen, forderte Schimke.

Den Fokus auf die jüngsten weltpolitischen Ereignisse und die Friedenspolitik ihrer Partei lenkte anschließend die diesjährige Gastrednerin Claudia Haydt, die im Mai für Die Linke ins Europaparlament strebt. Auch bei ihr habe Greta Thunberg „den Nerv getroffen“, bekannte Haydt. Von der jungen Umweltaktivistin und deren Widerstand gegen die Mächtigen und Reichen dieser Erde könne man einiges lernen, so Haydt. Massive Kritik äußerte die Linken-Politikerin an der EU-Flüchtlingspolitik in der Mittelmeerregion und den Plänen für eine europäische Armee. Dabei hielten sich die EU-Repräsentanten für Humanisten, bemerkte Haydt dazu. Äußerst besorgt zeigte sich Haydt auch über die Kündigung des INF-Vertrags – zunächst durch die USA und danach durch Russland. Dadurch drohe nun eine neue Aufrüstungsspirale. Die EU folge der US-Politik „ohne Murren“ und entwickle gegenwärtig „Großraumfantasien“, beklagte Haydt. 

Im Europaparlament habe sich nur die Fraktion der Europäischen Linken klar gegen die Gründung einer europäischen Armee positioniert, stellte Haydt weiter fest. Mit Deutschland als dem stärksten wirtschaftlichen und militärischen Akteur in Europa sei die EU auf dem Wege zu einer „Deutschen Europäischen Union“. Vehementen Widerspruch erntete bei Haydt auch der Vertrag zwischen der Bundeswehr und der Deutschen Bahn vom Januar über 100 Millionen Euro zum Transport militärischer Güter ins Baltikum. „Wir erleben derzeit wieder das allmähliche Hineinschlittern in einen Krieg“, befürchtete Haydt. Dagegen setze Die Linke in Deutschland und Europa eine Politik der Solidarität und des Friedens. Haydt äußerte Sympathie gegenüber den „Gelbwesten“ in Frankreich. Es gelte gegen die Wachstumslogik und die Armut in Europa anzugehen, sagte Haydt schließlich und rief zur Teilnahme an den Kommunalwahlen und der Europawahl am 26. Mai auf.

Musikalisch wurde der Neujahrsempfang von der Politfolkgruppe DIE MARBACHER umrahmt.